
Am vergangenen Wochenende fanden in unserer Shin Jeon Hapkido-Abteilung mehrere Prüfungen statt. Neben der großen DAN-Prüfung legten die Prüflinge zuvor eine umfangreiche Vorprüfung ab, und auch im Kup-Bereich konnten zwei Sportlerinnen und Sportler erfolgreich ihre Zwischenprüfungen absolvieren.
Neue Schwarzgurte im Shin Jeon Hapkido
Fünf Anwärterinnen und Anwärter stellten sich der Prüfung vom Rotgurt zum Schwarzgurt – und alle bestanden mit starken Leistungen:
- Elisa Schneck
- Yannik Biere
- Tim Kosin (18 Jahre)
- Kai Thomas (Gast aus Solingen)
- Daniel Jorda (Gast aus Solingen)
Sie tragen nun den 1. Dan im Shin Jeon Hapkido und gehören damit offiziell zum Kreis der Schwarzgurtträger unserer Abteilung.
Vorprüfung zum Schwarzgurt
Vor der eigentlichen DAN-Prüfung absolvierten alle Anwärter:innen eine separate Vorprüfung, wie im Shin Jeon Hapkido üblich.
Diese bestand aus Fußtechniken und Selbstverteidigung und enthielt darüber hinaus eine große Schnittmenge aller Techniken der Farbgurte von Gelb bis Rot. Aus diesem umfangreichen Repertoire wurde eine breite Auswahl abgefragt, um sicherzustellen, dass die Grundlagen sauber und zuverlässig beherrscht werden. Alle Prüflinge bestanden diese Vorprüfung souverän und erhielten damit die Zulassung zur DAN-Hauptprüfung.
Bedeutende Zwischenprüfungen im Dan-Kup-Bereich
Auch bei den Zwischenprüfungen gab es Erfolge zu verzeichnen:
- Chantale See II.Dan / 1.Kup
- Lutz Hillebrand II.Dan / II.Kup
Diese Zwischenprüfungen haben gerade auf den höheren Stufen eine wichtige Bedeutung. Sie zeigen, dass sich die Prüflinge kontinuierlich weiterentwickeln, ihr Technikverständnis vertiefen und die Anforderungen des jeweils nächsten Dan-Grades schrittweise vorbereiten. Die starken Leistungen beider Sportler spiegeln diesen Fortschritt deutlich wider.
Prüfungsgremium
Die Prüfungen wurden von einem erfahrenen und hochrangigen Gremium abgenommen:
- Großmeister Guido Böse, VII. Dan
- Meister Reinhold HArenbrock V.Dan
- Meisterin Carolin Bastian IV.Dan
Das Gremium achtete besonders auf technische Präzision, korrekte Ausführung, Dynamik und die Fähigkeit, die Prinzipien des Shin Jeon Hapkido sicher umzusetzen.
Inhalte der DAN-Prüfung
Nach Abgabe der obligatorischen Dan-Arbeit, die für den 1. Dan erforderlich ist und die theoretische Auseinandersetzung mit dem Shin Jeon Hapkido dokumentiert, begann der praktische Teil.
Die Prüfung startete mit den Fußtechniken, bei denen die Prüflinge neben Grund- und Kombinationstritten auch gesprungene Techniken zeigten. Direkt im Anschluss folgte die Fallschule, bei der sichere Rollen und Sturztechniken demonstriert wurden.
Daraufhin präsentierten die Anwärter:innen ihre Abwehrtechniken, die im Schwarzgurtbereich insbesondere die Messerabwehr einschließen. Hier standen Distanzgefühl, Präzision, Reaktion und Kontrolle im Zentrum. In der anschließenden Hapkidoki zeigten die Prüflinge harmonische Bewegungsabläufe, saubere Kreisbewegungen und das Zusammenspiel der grundlegenden Hapkido-Prinzipien.
In der Grundschule folgten klare technische Abläufe, bevor im Formenlauf (Hyong) Ausdruckskraft, Konzentration und Präzision gefordert waren. Zum Abschluss standen der freie Kampf sowie die freie Abwehr auf dem Programm, in denen Spontanität, Timing und Technikvielfalt unter Beweis gestellt wurden.
Den feierlichen Abschluss bildete der Bruchtest, bei dem alle Anwärter:innen ihre Fähigkeit demonstrierten, Kraft, Fokus und Technik punktgenau zu vereinen. Die Durchbrüche wurden sauber und mit beeindruckender Energie ausgeführt.
Glückwunsch & Dank
Wir gratulieren allen neuen Dan- und Kup-Träger:innen sehr herzlich zu ihren starken Leistungen!
Dieser Prüfungstag zeigte eindrucksvoll, wie viel Trainingsfleiß, Disziplin und Leidenschaft im Shin Jeon Hapkido steckt.
Ein großes Dankeschön gilt dem Prüferteam, den Trainer:innen sowie allen Helferinnen und Helfern, die diese Prüfung ermöglicht haben.
Wir freuen uns darauf, euch weiterhin auf eurem Weg im Shin Jeon Hapkido zu begleiten – als starke, engagierte und gewachsene Gemeinschaft.
